Nabada 2014

Nabada 2014-1Nabada oder „das müsste 6 Personen schon aushalten“

Dieses Jahr sind wir – eine Besatzung aus fünf Referendaren des Ulmer Landgerichts und einer Architektin – das Wagnis eingegangen auf einem selbst konstruierten Floß am berüchtigten Nabada teilzunehmen.

Der Bauplan wurde in den Lern- und Tischkickerpausen in der Referendarsbibliothek angefertigt und war mit einer großen Portion Optimismus, Naivität und Dilettantismus angereichert.

Zuletzt stellte sich die Zusammensetzung unseres Wasserfahrzeugs als äußerst puristisch dar: sechs mehr oder weniger deformierte LKW-Schläuche, mehrere gelbe Bretter und meterweise Seil sollten genügen, um uns zumindest drei Stunden über Wasser zu halten.

Nabada 2014Nachdem wir die Schläuche auf dem Autodach durch ganz Ulm kutschiert und an der ein oder anderen Stellen noch mustergültig geflickt hatten, mussten wir die ganzen Einzelteile nur noch am Ufer der Iller zusammenzimmern. Dies gelang nach mehreren fachmännischen Diskussionen und unterbrochen von gnadenlosen Wasserschlachten nicht zuletzt aufgrund der massenhaften Verwendung von Nägeln – danke Andi für diese unorthodoxe Idee!

Einen kleinen Luxus gönnten wir uns dann aber doch in Form einer zugegeben etwas rudimentären Bar aus Bierkästen, an der Gold Ochsen und Weißwein gereicht wurde.

Und dann – wider aller Erwartungen und Unkenrufe zum Trotz – schwamm dieser deformierte gelbe Koloss doch. Wir konnten mit unserem Ouzo anstoßen und uns in die Schlacht stürzen.

Als wir schließlich den Anlegeplatz in der Friedrichsau erreichten war sich die ganze Mannschaft insgeheim sicher, dass unsere kleine „Yellow Submarine“ uns noch viel weiter hätte tragen können…

Unser herzlichster Dank geht an:

Benni, unseren Mann im Hintergrund, der mehr oder weniger präzise die Tragfähigkeit unseres Floßes auf immer neue und kreative Art und Weise berechnete.  Unsere Referendarskollegen Marius und Claudi, die unsere Seereise mit einer gehörigen Portion Ouzo bereicherten. Und natürlich an Martin, dessen „Panzer“ uns auf der Iller schützendes Geleit bot.

Zuletzt bleibt uns nur noch eines zu sagen: Ahoi!

Nils, Doro, Flora, Andi, Marius und Christine

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