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AG II: Bericht der Verhandlung aus dem Einführungslehrgang

Die AG II hatte kürzlich das Vergnügen, zum Abschluss ihres Einführungslehrgangs eine Verhandlung unter “realistischen Bedingungen” nachzuspielen.

Hier ein Bericht der Verhandlung:

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Attraktive Buchstützen zu erwerben: Sozialprojekt der Realschule Blaustein

BuchstützenSehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Justiz,

es besteht die Möglichkeit, Buchstützen für Kommentare und Gesetze zu erwerben.

Durch den Kauf unterstützen Sie die Schüler der Realschule Blaustein bei ihrem sozialen Projekt „Kinder machen andere Kinder glücklich“. Dafür stellen die Schüler die Buchstützen her, deren Verkaufserlös (abzüglich der Umkosten) der Kinderkrebsstation des Universitäts-Klinikums in Ulm zugute kommt.

Sofern Sie eine Buchstütze kaufen möchten, bitten wir Sie, sich mit Herrn Steinle in Verbindung zu setzten. Die Kosten betragen je nach Holzart (siehe Bilder nächste Seite) 8,- bis 13,- Euro. Es besteht die Möglichkeit, eine Buchstütze und Holzproben bei Herrn Steinle im Büro in Augenschein zu nehmen. Bitte bestellen Sie bis zum 15. Mai. Eine Bestellung ist verbindlich. Weiterlesen

Rechtsreferendare der AG II simulieren Gerichtsverhandlung

Multitasking ist gefordert

AG II

AG II

Probieren geht über Studieren – getreu diesem Motto simulierten 16 Referendarinnen und Referendare der AG II, die am 1. April 2015 ihren juristischen Vorbereitungsdienst am LG Ulm angetreten haben, eine Gerichtsverhandlung. Zum Abschluss ihres Einführungslehrgangs Zivilrecht konnten die jungen Juristen dadurch ihre neu erlernten Theoriekenntnisse in die Praxis umsetzen.

Sie schlüpften in die Rollen von Richtern, Klägern, Beklagten, Anwälten, Zeugen, Dolmetschern und Zuschauern. Für alle eine neue, ungewohnte Erfahrung. „Besonders die Richterroben und die jeweiligen Plätze machen etwas aus“, waren sich die Referendarinnen und Referendare einig, die im Sitzungssaal 213 erstmals auf die echte Richterbank traten.

Für Jonathan Faller, der den Vorsitzenden Richter mimte, war die größte Herausforderung „aus einem Gewirr an Fakten und Informationen das Wichtige zusammenfassen, dies gleichzeitig zu diktieren und dabei Formalien und bestimmte Formulierungen einzuhalten.“

Knapp eine Stunde verhandelte, ermahnte und vermittelte er  – unterstützt von seiner Berichterstatterin Frauke Hartmann und der dritten Beisitzerin Angela Widmann – zwischen den streitenden Parteien. Diese machten es den Richtern nicht leicht. Sowohl die Vertreter des Klägers – Simon Redler und Oliver Kovatschevitsch – als auch die Vertreter des Beklagten – Jennifer Seeburger und Maximilian Kummer – beharrten auf ihren Rechtsauffassungen, nahmen die Zeugen in die Mangel und deckten Ungereimtheiten in der Schilderung des Sachverhalts der jeweiligen Gegenseite auf. Auf Hinwirken des Gerichts konnte am Ende jedoch ein unwiderruflicher Vergleich erreichet werden, sodass sich die beteiligten Richter bei ihrer Verhandlungspremiere kein „Urteil gefangen“ haben, wie anschließend scherzhaft resümiert wurde.

Auch der Ausbildungsleiter des LG Ulm, VRiLG Dr. Hermann Steinle, zog ein positives Fazit. Er zeigte sich erfreut über den Verlauf, das Engagement der Gruppe und den Spaß, den man den Beteiligten trotz der Anstrengung anmerkte. Er sieht seine Schützlinge damit bestens gewappnet für ihre nun beginnende Zivilrechtsstation und einen möglichen künftigen Berufsalltag.

Bericht: Anette Kölle, AG II, 2015

Justizfußball Ulm: Gewinner des “Wolfgang Zieher-Pokal” 2014

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Beim alljährlichen Stelldichein der Justizfußballmanschaften aus Ulm, Ravensburg und Stuttgart, konnte das überragende Ulmer Team den Gesamtsieg einholen und verdient den “Wolfgang Zieher” Pokal 2014 in Ihren Händen halten.

Packende Spiele und Fairness wurden den zahlreichen Zuschauern geboten.

Wir freuen uns schon auf die Neuauflage im nächsten Jahr.

Nabada 2014

Nabada 2014-1Nabada oder „das müsste 6 Personen schon aushalten“

Dieses Jahr sind wir – eine Besatzung aus fünf Referendaren des Ulmer Landgerichts und einer Architektin – das Wagnis eingegangen auf einem selbst konstruierten Floß am berüchtigten Nabada teilzunehmen.

Der Bauplan wurde in den Lern- und Tischkickerpausen in der Referendarsbibliothek angefertigt und war mit einer großen Portion Optimismus, Naivität und Dilettantismus angereichert.

Zuletzt stellte sich die Zusammensetzung unseres Wasserfahrzeugs als äußerst puristisch dar: sechs mehr oder weniger deformierte LKW-Schläuche, mehrere gelbe Bretter und meterweise Seil sollten genügen, um uns zumindest drei Stunden über Wasser zu halten.

Nabada 2014Nachdem wir die Schläuche auf dem Autodach durch ganz Ulm kutschiert und an der ein oder anderen Stellen noch mustergültig geflickt hatten, mussten wir die ganzen Einzelteile nur noch am Ufer der Iller zusammenzimmern. Dies gelang nach mehreren fachmännischen Diskussionen und unterbrochen von gnadenlosen Wasserschlachten nicht zuletzt aufgrund der massenhaften Verwendung von Nägeln – danke Andi für diese unorthodoxe Idee!

Einen kleinen Luxus gönnten wir uns dann aber doch in Form einer zugegeben etwas rudimentären Bar aus Bierkästen, an der Gold Ochsen und Weißwein gereicht wurde.

Und dann – wider aller Erwartungen und Unkenrufe zum Trotz – schwamm dieser deformierte gelbe Koloss doch. Wir konnten mit unserem Ouzo anstoßen und uns in die Schlacht stürzen.

Als wir schließlich den Anlegeplatz in der Friedrichsau erreichten war sich die ganze Mannschaft insgeheim sicher, dass unsere kleine „Yellow Submarine“ uns noch viel weiter hätte tragen können…

Unser herzlichster Dank geht an:

Benni, unseren Mann im Hintergrund, der mehr oder weniger präzise die Tragfähigkeit unseres Floßes auf immer neue und kreative Art und Weise berechnete.  Unsere Referendarskollegen Marius und Claudi, die unsere Seereise mit einer gehörigen Portion Ouzo bereicherten. Und natürlich an Martin, dessen „Panzer“ uns auf der Iller schützendes Geleit bot.

Zuletzt bleibt uns nur noch eines zu sagen: Ahoi!

Nils, Doro, Flora, Andi, Marius und Christine